Demografische Realität

Aufgrund der demografischen Lage und der Akademisierung der Schulabgänger wird es  immer schwieriger,  engagierte und flexible Auszubildende für die harte küchentechnische Ausbildung zu interessieren! Daraus resultiert die Frage: „Wie viel Eigenleistung darf oder muss die Küchenleitung von ihrem Stammpersonal erwarten, um die Arbeitsbelastung einerseits und die Wünsche anspruchsvoller Kunden andererseits deckungsgleich zu machen?“ Bei all diesen Herausforderungen, sollte die Küche auch mindestens kostendeckend wenn nicht gar profitabel arbeiten. Die in diesem Spannungsfeld zu findenden Lösungen muten häufig an wie die „Quadratur des Kreises“! Deshalb führt kein Weg an einer Neubewertung der Küchenleistung und den damit verbundenen Prozessabläufen vorbei. Die richtige Proportion zwischen Ergänzungsleistung von Außen und Ihrer Eigenleistung wird den zukünftigen Küchenalltag noch nachhaltiger als bisher bestimmen. Dies immer mit dem Ziel, eine möglichst authentische und glaubwürdige Qualität zu einem fairen Preis-/Leistungs-Mix anbieten zu können. Und dabei – und das scheint uns ein ganz wichtiger Punkt – bestehendes Fachpersonal zu binden und insgesamt auch noch profitabel zu arbeiten. Die kommenden Jahre werden für uns alle in der Gastronomie sicherlich nicht leichter, aber Vieles können wir in Angriff nehmen und gemeinsam lösen. Packen wir’s an!